Katja Kupka im Interview

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Social Media Managerin Katja KupkaWir haben die Social Media Managerin und PR-Beraterin Katja Kupka aus Frankfurt am Main interviewt und nach ihrer Weiterbildung an der TH Köln befragt. Dazu verrät sie uns, in welchen Kanälen sie aktiv ist.

Allgemeine Informationen

Name: Katja Kupka
Weiterbildungsanbieter: TH Köln (ehemals FH Köln)
Weiterbildungsangebot: Social Media Manager (FH)
Weiterbildungsort: Köln
Weiterbildungsbeginn: 3. September 2013
Weiterbildungsende: 14. Dezember 2013

Welche Weiterbildung hast du absolviert?

Ich absolvierte die wissenschaftliche Weiterbildung zur Social Media Managerin (FH).

Warum gerade diese Weiterbildung und diesen Anbieter?

Mir gefielen das Konzept, der Preis und der gute Ruf der TH Köln sowie die Reputation einiger Dozenten.

Präsenz und/oder Fernunterricht: Wie ist dieses Verhältnis bei deiner Weiterbildung geregelt?

Die 9 Seminartage Präsenzunterricht wurden durch die Bearbeitung von drei Hausarbeiten bei (verhältnismäßig) freier Zeiteinteilung ergänzt.

Gibt es eine Abschlussprüfung und welche Form von Teilnahmebescheinigung erhält der Teilnehmer nach Abschluss?

Eine offizielle Prüfung der TH Köln mit Verleihung eines qualifizierten Zertifikats (drei Abstufungen: bestanden, mit Erfolg bestanden oder mit besonderem Erfolg bestanden) rundete die wissenschaftliche Weiterbildung hervorragend ab. Ich konnte mich über den besonderen Erfolg freuen.

Wie viel Zeit musst bzw. musstest du in der Woche investieren?

Das war unterschiedlich, kurz vor Abgabe einer Hausarbeit sowie vor der Abschlussprüfung natürlich etwas mehr, sonst entsprechend weniger. Die zeitliche Belastung lässt sich aber recht gut mit dem Beruf vereinbaren.

Wie ist bzw. war die Betreuung durch den Anbieter?

Die Betreuung vor Ort war meist gut. Aufgrund des doppelten Studentenjahrgangs an der TH gab es im letzten Jahr leider Probleme mit der Verfügbarkeit von Räumen, so dass der Kurs innerhalb von Köln verlegt wurde, wovon wir in einem Falle etwas kurzfristig erfuhren.

Was würdest du an deiner Weiterbildung und deinem Anbieter besonders positiv hervorheben?

Einige der Dozenten waren herausragend und inspirierend. Des Weiteren gefiel mir das Konzept, statt eines Blocks von 2 Wochen die Weiterbildung über einen längeren Zeitraum zu erstrecken, mit der Möglichkeit, zwischen den Präsenzphasen Themen zu vertiefen und die Hausarbeiten anzufertigen.

Was würdest du an deiner Weiterbildung und deinem Anbieter eher als problematisch bezeichnen?

Die Nachfrage nach dieser Weiterbildung ist derzeit enorm hoch. Leider wurden daher in meinen Kurs mehr als die angegebenen 25 Teilnehmer aufgenommen, vermutlich um die Wartezeiten für potenzielle Teilnehmer nicht zu lange werden zu lassen. Das hat mir weniger gut gefallen, auch wenn es natürlich die Netzwerkmöglichkeiten ausgeweitet hat. Zudem erfolgte die Pflege der Online-Lernplattform leider manchmal mit leichten zeitlichen Verzögerungen.

Welche Tipps kannst du zukünftigen Teilnehmern mit auf den Weg geben?

Gerade beim Thema Social Media scheint es mir wichtig, dass die Teilnehmer nicht erwarten, alleine durch die Weiterbildung zu Experten zu werden. Sie kann immer nur ein ergänzender Baustein zum Eigenstudium (Lesen von Fachbüchern, Blogs etc.) und zum Ausprobieren im Social Web sein. Vorher wie nachher ist es wichtig, stets aktiv und auf dem neuesten Stand zu sein und sich ein gutes Netzwerk aufzubauen bzw. es zu pflegen. Zusätzlich schadet es nichts, ein paar grundlegende Fähigkeiten der Kommunikation bereits mitzubringen.

Kannst du die Weiterbildung und den Anbieter empfehlen?

Ja, insbesondere für Leute, die einen guten Kompromiss zwischen einer reinen Online-Weiterbildung und einer sehr zeitintensiven Präsenz-Weiterbildung suchen. Zudem war das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu ähnlichen Angeboten meiner Meinung nach sehr gut.

Welche Social Media Messe / Kongresse empfiehlst du?

Die re:publica sollte man besucht haben, mindestens einmal. Dieser internationale Kongress der digitalen Szene wird bekanntlich gerne als „Klassentreffen“ bezeichnet. Sie bietet viel Inspiration und ein vielfältiges Angebot. Wessen Geld und Zeit nicht immer reicht, um sich auf die Reise nach Berlin zu machen, kann sich in seiner Region umsehen. In den deutschen Großstädten gibt es häufig ein vielfältiges Angebot der Social Media Clubs, Webmontage, Twittwochs, Digital Media Women und viele mehr. Diese ehrenamtlichen Organisationen stellen ganz famose Netzwerkveranstaltungen auf die Beine, die mit interessanten Themen und Referenten punkten. Auch das eine oder andere Barcamp sollten Social Media Manager besuchen, da dies eine besonders unkonventionelle Art des Austauschs bietet. Jeder kann und soll seine Themen präsentieren und es gibt rege Diskussionen und Kontaktmöglichkeiten.

Welches Fachbuch / Fachliteratur empfiehlst du?

Rund um Social Media gibt es eine Fülle ganz wunderbarer und hilfreicher Fachliteratur. Social Media Manager sollten sich zunächst eine Basisbibliothek zulegen. Hierzu empfehle ich im Rahmen der Entscheidungsfindung für den Beruf „Der Social Media Manager“ von Vivian Pein. Ist die Entscheidung gefallen, ermöglicht „Wir machen dieses Social Media“ (Malina Kruse-Wiegand und Dr. Annika Busse) einen leichten und inspirierenden Einstieg und offeriert einen bunten Strauß interessanter Praxisbeispiele. Bevor der Social Media Manager Gefahr läuft Fehler zu begehen, sollte er „Recht im Social Web“ von Christian Solmecke und Jacob Wahlers gründlich studieren und als Nachschlagewerk nutzen. Sie vermitteln das trockene Thema ansprechend und in der nötigen Tiefe. „Erfolgreiche PR im Social Web“ von Rebecca Belvederesi-Kochs deckt die relevanten Plattformen, Word-of-Mouth Marketing bis zu Crowdsourcing und Crowdfunding ab. Dabei weist sie stets auf die Bedeutung einer guten Analyse und Kampagnenplanung hin. Zu guter Letzt noch das derzeit sehr populäre Thema „Storytelling“, zu dem Petra Sammer das gleichnamige Fachbuch verfasst hat, das den Blick für das Finden und Schreiben von Geschichten schult.

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by Karriere im Social Media time to read: 4 min
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